Schulgasse

Bei Söder heißt es: “Schulgasse 4, Hofreite mit Fachwerkwohnhaus um 1600, Giebel mit gutem Zierfachwerk.” Hier handelt es sich um das Anwesen Schütz (unten, im farbigen Rahmen).

Gasse, die von der Rodergasse nördlich zum Viehof, später: Schulhof führte. Das Viehofstor am Nordende war in der hier.  schwächeren Stadtmauer. Der Viehof umfasste das Gebiet zwischen Sporthalle und Alter Realschule.

Links auf dem Gemälde des 19. Jahrhunderts das Eckhaus Petri, das einzige Gebäude, das Abrisse, Neu- und Umbauten in dieser Gasse fast unverändert überstanden hat. Das Fachwerkhaus auf der rechten Seite gehörte ab 1764 dem Kirchenschaffner (Präsensmeister) Anton Mencke. Das Haus gelangte 1810 in den Besitz von Franz Xaver Deninger.

Das Eckhaus rechts vorn, hier nur halb zu sehen, ist durch einen Neubau ersetzt worden, der von 1934 bis 1972 der Nassauischen Sparkasse diente (unten).

beide links: Haus Schütz, in dem sich zuletzt ein Schuhge-
schäft be- funden hatte.

 

 

 


Zierpfosten am Haus Schütz


links daneben: Das Bauernhof- gelände nach den Abbruch- arbeiten
 

Weitere abgerissene Gebäude unten (Racke) und links (Wiederspahn)

links: Scheune Haberstock an der Einmündung der Schulgasse in den Schulhof, siehe auch unten: Gegenüber der Scheune das Alte Feuerwehrgerätehaus mit dem Schlauchtrockenturm. Das Gebäude wurde von der Bauschulfeuerwehr errichtet.

oben: Die Bierbrauerei “Felsenkeller” stand am Platz der Leder- fabrik Deninger und ist heute noch erhalten, wennauch erheblich verändert.
unten: Das Hotel “Felsenkeller” in den 50ern

Es folgen noch Farbbilder der heutigen Schulgasse.

oben: Detail vom Haus Petri

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